Aufteilung der Gruppen

Der nächste Schritt ist die Bildung von Kleingruppen. Die Methoden dazu sind vielfältig und es kann aus der Erfahrung keine einheitliche Empfehlung gegeben werden. Wenn es den den Schülern überlassen wird, sich selbst in Gruppen einzuteilen, entstehen oft Gruppen, in denen sich Freund:innen zusammenfinden. Das ist selten empfehlenswert für die Produktivität in der Gruppe und für Gruppendynamische Prozesse. Da ein wesentlicher Aspekt der Projektwoche der Perspektivwechsel ist, kann dieser durch eine gute Mischung der Gruppe und die Beschäftigung der Schüler:innen mit Haltungen und Gedanken nicht befreundeter Schüler:innen bereits gefördert werden. Außerdem sollte auf eine Mischung von Jungen und Mädchen geachtet werden.

Eine Möglichkeit der Gruppenbildung ist, dass vor der Aufteilung in die Gruppen für jede Gruppe ein SDG als Oberthema vorgegeben wird und die Schüler:innen sollen sich nach ihrem thematischen Interesse in die Gruppen einwählen. Dieser Prozess ist allerdings oft nicht unproblematisch. Dennoch sollte man dieser Phase sehr viel Aufmerksamkeit schenken, da hier viele Indizien und Verhaltensweisen deutlich werden, die oft später in der Gruppenarbeit von Bedeutung sein können. Wichtig ist auch, die Motivation der Schüler:innen nicht durch zu rigide und autoritäre Vorgaben zu schwächen.